Öffentlichkeits-, Sensibilisierungs- und Lobbyingarbeit

Inhalt

Kontakt

Kettenbrückengasse 15/4

1050 Wien

Telefon: +43.1.581 18 81

Fax: +43.1.581 18 81-14

E-Mail: info@lefoe.at

Kontaktperson

DSAin Renate Blum, MAS

Zielgruppen

  • Gesellschafts-politische Interessensträgerinnen und Interessensträger
  • Bildungseinrichtungen
  • NGOs
  • Zivile Öffentlichkeit

Konzept

Öffentlichkeits-, Medien-, Lobbying- und Vernetzungsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene gehören zu den maßgeblichen Eckpfeilern der Arbeit von LEFÖ. Sie ermöglichen eine differenzierte Analyse gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen, die Weitergabe von Erfahrungen und Expertisen und den kritischen Austausch mit PartnerInnen.

Inhaltliche Themen

  • Frauen-Arbeits-Migration
  • Politische Bildungsarbeit
  • Sexarbeit
  • Frauenhandel

Angebot

Die Öffentlichkeits- und Medienarbeit umfasst im Wesentlichen

  • Medien- und Pressearbeit
  • Konzeption und Durchführung des jährlichen LEFÖ-Bildungsseminars
  • Informationskampagnen
  • Durchführung von Seminaren, Vorträgen, Workshops, etc. zu den Themen Migration, Rassismus und Sexismus, Sexarbeit, Frauenhandel
  • Projektarbeit
  • Politische Lobbyingarbeit auf nationaler und internationaler Ebene
  • Nationale und internationale Netzwerkarbeit

Diskussion

Seit fast 20 Jahren organisiert LEFÖ jährlich ein mehrtägiges Bildungsseminar, das aktuelle Themen im Kontext von Frauen und Migration fokussiert. Mit seiner Kontinuität bietet das Seminar eine - im deutschsprachigen Raum einzigartige - Möglichkeit zur Diskussion und Reflexion über Entwicklungen und Veränderungen formeller und informeller Migrationspolitik.

Internet-Auftritt

Die Konzeption der LEFÖ-Homepage und deren technische und inhaltliche Umsetzung spiegeln die grafische Linie und die Arbeit von LEFÖ wider. Die umfangreichen Aufgaben in den verschiedenen Arbeitsbereichen, die Konzepte, die unseren Tätigkeiten zu Grunde liegen, unsere Ziele und konkreten Umsetzungen werden dabei aktuell und umfassend dargestellt. Die LEFÖ-Homepage ist nach den neuesten Accessability-Standards programmiert (Oktober 2010).

Informationsnachmittag

LEFÖ wird immer wieder von Studierenden und anderen interessierten Personen als Expertin kontaktiert und für Informationen, Stellungnahmen, Interviews und fachliche Unterstützung zu den verschiedenen Schwerpunktthemen angefragt. Um die vielen Anfragen zu strukturieren, zeitlich einzuschränken und ihnen differenziert und kompetent nachzukommen, wird ein 2-stündiger Informationsnachmittag - einmal monatlich - angeboten.

Bibliothek

Der Bestand an Fachbüchern und an anderen Arten von Publikationen in den Bereichen Frauen-Migration, Frauenhandel, Sexarbeit und verwandten Themen wird laufend erweitert. Ebenso wird das Archiv mit fachspezifischen Zeitungs- und Zeitschriftensammlungen ergänzt. Ein Großteil dieser Bibliothek steht den Frauen des Lernzentrums und der Beratungsstelle sowie den Mitarbeiterinnen von LEFÖ offen.

Arbeitsgruppe „Pressearbeit in unseren Organisationen“

Seit 2008 finden auf Initiative von LEFÖ und WIDE (Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) regelmäßig Vernetzungstreffen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit statt. In der Arbeitsgruppe sind Migrantinnen-/Frauen-Organisationen und Frauen-Netzwerke vertreten, deren zentrale Arbeitsschwerpunkte globale Frauen-Welten und Frauen-Migration darstellen. In diesen Vernetzungstreffen wird das Ziel verfolgt, Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu teilen, gemeinsame Interessen in der Medienarbeit herauszufiltern und Synergien zu nutzen. Seit 2009 werden jährlich auch Projekte umgesetzt - seien es Video-Clips oder Poetry Slams, die strukturelle Gewalt an Frauen sichtbar machen.

Publikationen

Handbuch "Empowerment through rigths awareness"

Dieses umfassende Werk von LEFÖ gibt auf 96 Seiten Einblick in die Arbeitspraxis der europäischen Partnerinnenorganisationen von INDOORS und betont die Wichtigkeit von niederschwelligen Zugängen zu rechtlicher Gleichstellung im Prozess um Stärkung und Selbstbestimmung von SexarbeiterInnen. Handbuch, pdf 2,71 MB

Buch "Mehrsprachigkeit und Diversität"

Dieses Handbuch ist im Rahmen des Projektnetzwerkes "Mehr Sprachen = Mehr (Mit-)Sprache" entstanden und baut auf empirischen Untersuchungen, Reflexionen, Problematisierungen und Diskussionen mit Mitarbeiterinnen der Vereine LEFÖ, Peregrina, Orient Express und Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim auf. Das Buch ist online herunterzuladen unter https://mehrsprachen.wordpress.com/

Studie "Politische.Bildung.Migrantinnen"

Migration ist für die politische Bildung eine Herausforderung. Kann politische Bildung zu mehr Gerechtigkeit führen? Wie kann eine Bildungsdebatte geführt werden, wenn nicht alle den gleichen Zugang zu Bildung und Ausbildung haben? Diese und andere Fragen wurden anhand der Praxis in den Lernzentren von LEFÖ, Peregrina und OrientExpress erarbeitet und in der vorliegenden Studie veröffentlicht.

Die Studie wurde im Rahmen des Ziel 2 Netzwerks "Lernzentren für Migrantinnen" (2008-2012) der Migrantinnenorganisationen LEFÖ, Peregrina und OrientExpress erstellt. (Rezension, pdf, 276 KB). Restexemplare der Studie sind in LEFÖ erhältlich, per mail anforderbar: info@lefoe.at

Studie "Entschädigung für Betroffene des Menschenhandels in Österreich"

Die Studie "Entschädigung für Betroffene des Menschenhandels in Österreich" bietet einen umfassenden Überblick über die Schadenersatzansprüche in den verschiedenen Gesetzen und stellt diese in Bezug zur realen Umsetzungspraxis in Österreich. Dabei zeigt sich, dass die Betroffenen mit vielen Hindernissen konfrontiert sind. Oktober 2011 (Bestellformular, pdf, 716 KB)

Eine Auswahl von verschiedenen Artikeln, die die Positionierungen von LEFÖ publizieren

"Von Prostitution zu Sexarbeit: Der (feministische) Kampf um Anerkennung und Rechte", in: Gefährtinnen: Vom Umgang mit Prostitution in der griechischen Antike und heute, edited by F. M. Müller und V. Sossau / Innsbruck University Press / Autorin: Faika El-Nagashi / 2012.

 

"Immer deutscher" Zu Sprachenpoitik und Fremdenrecht in Österreich; in: STIMME von und für Minderheiten / Initiative Minderheiten, Nr. 78. / Autorin: Daniela Rechling / 2011.

 

"Weder Schuldige, noch Opfer. Ermächtigungsstrategien im Kontext von Migration und Sexarbeit", in : L´Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, 21. Jg., Heft 1 / Autorin: Faika El-Nagashi / 2010.

 

"Von der Unmöglichkeit der richtigen Worte", in: Paradigmata, Zeitschrift für Menschen und Diskurse, Nr. 2 / Autorin: Vlatka Frketić / 2010.

 

"Sexarbeiterinnenrechte sind Frauenrechte: Plädoyer für eine differenzierte und gründliche Wahrnehmung", in Frauensolidarität Nr. 113, Heft 3, 2010.

 

„Das Recht auf Gesundheit - Auch SexarbeiterInnen haben das Recht auf physische und psychische Gesundheit“; in "Gesundheit hat Bleiberecht - Migration und Gesundheit"; erschien zum 10-jährigen Jubiläum der Marienambulanz in Graz ; Autorinnen: Maria Cristina Boidi, Renate Blum / Facultas Verlag / 2009.

 

„Sex work, Migration and Health“ ist im Rahmen der TAMPEP-Arbeit entstanden und wurde von den LEFÖ/TAMPEP-Mitarbeiterinnen geschrieben. Autorinnen: Maria Cristina Boidi, Faika A. El-Nagashi, Bernadette Karner / TAMPEP International Foundation / 2009.

Informationsmaterialien

Video "Kulturelle Mediation in der Arbeit von LEFÖ"

Zwei Künstlerinnen im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen der LEFÖ - Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel über Kulturelle Mediation. Video Kulturelle Mediation

Veranstaltungen und Projekte

"Wie schreibt man STEREOTYPE? LEFÖ-Bildungsseminare als Beitrag zu ganzheitlicher Basisbildung"

Um einen nachhaltigen Beitrag zur Professionalisierung im Bereich Basisbildung zu leisten, setzt LEFÖ im Zeitraum 2015-2018 drei LEFÖ-Bildungsseminare um (finanziert durch den Europäischen Sozialfonds - esf - und Bundesministerium für Bildung und Frauen).

 

Wir verfolgen mit der Konzeption und Umsetzung von drei aufeinander aufbauenden Bildungsseminaren das Ziel, für alle in der Basisbildung Tätigen die eigene alltägliche Arbeit zu reflektieren und diese in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen. Grundlegender Ansatz ist dabei: Basisbildung findet innerhalb der politischen Verhältnisse statt.

 

Bei den esf-EFÖ-Bildungsseminaren werden Querschnittsthemen im Vordergrund stehen, wie Umgang mit sensiblen Zielgruppen, Anti-Rassismus und Feminismus, Transkulturalität, Genderkonzepte, Kriseninterventionen im transkulturellen Kontext. u.a. Wir fokussieren dabei auf eine einmalige und auf Diversität ausgelegte Auseinandersetzung, die interdisziplinäre Kontexte und Zugänge thematisiert. Basisbildung ist somit nicht isoliert zu sehen, sondern im Kontext des alltäglichen Arbeitskontextes in einer Erwachsenenbildungseinrichtung.

 

Die esf-LEFÖ-Bildungsseminare sind als Weiterbildung für Basisbildnerinnen im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung anerkannt (16 UE).

LEFÖ-Bildungsseminar: Sexarbeiterinnen in Europa

Am Mittwoch, den 14. Mai 2014, ab 16.00 Uhr, veranstaltete LEFÖ ein Seminar zum Thema "Sexarbeiterinnen in Europa". Vertreterinnen des Berufsverbands erotischer und sexueller Dienstleistungen und des INDOORS-Netzwerks nahmen Bezug zur aktuellen gesellschaftspolitischen Situation von Sexarbeiterinnen und stellten sich der Diskussion. Ort: IG Architektur, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien. Programm (pdf, 320 KB)

Bildungsseminar vom 4.-6. Juli 2013

Im Rahmen des Ziel 2-Projekts „Mehr Sprachen = Mehr (Mit)Sprache!“ der Vereine LEFÖ, Peregrina, Orient Express und Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim widmet sich das LEFÖ-Bildungsseminar diesjährig dem Thema der Mehrsprachigkeit.

Titel: „Haben Sie Angst vor meiner Sprache? Tatort: MEHRSPRACHIGKEIT"

Zeit: Donnerstag, 4. Juli 2013 (Mittag) bis Samstag, 6. Juli 2013 (Mittag)

Ort: Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels

Weitere Informationen (pdf, 527 KB)

A Memory, A Monologue, A Rant and A Prayer

Eine Performance (in englischer Sprache), die aus einer Reihe von Monologen, Gedichten und anderen Werken besteht und die sich mit der Frage der Gewalt, insbesondere der sexuellen Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen befasst: am 26. und am 30. April in Wien zu sehen. Die Spenden kommen unter anderem LEFÖ zugute. (Einladung, pdf, 117 KB)

14. LEFÖ-Bildungsseminar: Raus aus der Migrationsdebatte - Politische Bildung jenseits von Phantasien und Zuschreibungen

Das diesjährige LEFÖ-Bildungsseminar, das vom 13. - 15. Mai 2011 im bifeb (Strobl) statt findet, wird gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnerinnen Peregrina und OrientExpress umgesetzt. Wir setzen uns mit dieser lauten und nicht wenig ermüdenden, oft gehaltlosen Debatte auseinander und suchen gemeinsam nach neuen Strategien. Wie können wir lehren, beraten und forschen, ohne die herrschenden Diskurse zu verfestigen und somit Teil der aktuellen Migrationsdebatte zu sein? Was sind unsere Inhalte und Argumente? Verfügen wir über die adäquate Sprache um einen differenzierten Diskurs anzuregen?

(Detailinformationen, pdf, 382,2 KB) (Anmeldekupon, 635 KB) (Stornobedingungen, pdf, 87 KB)

Klappe auf!

Für den Zeitraum vom 25. November bis 10. Dezember 2010 hat LEFÖ gemeinsam mit anderen Frauen- und Migrantinnenorganisationen eine Reihe von Videos erstellt, die das Thema Gewalt an Frauen auf verschiedenste Weisen erarbeiten und analysieren. Eine spannende Zusammenarbeit mit interessanten und vielfältigen Produktionen! Das Video von LEFÖ - ein Interview mit Maria Cristina Boidi - ist am 8. Dezember online gegangen.  Siehe dazu: www.dieStandard.at

16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2009

Unter dem Motto „Klappe auf – die 1./die 2./die 3...!“ wurden vom 25. November – 10. Dezember 2009 Videos im Rahmen der Arbeitsgruppe "Pressearbeit in unseren Organisationen" produziert und online gestellt. Die Videos transportieren Aussagen zu diversen Formen von Gewalt an Frauen – physische, psychische, strukturelle Gewalt - insbesondere gegen Frauen mit Migrationserfahrungen und die daraus resultierenden ökonomischen Benachteiligungen. Die Akteurinnen bei dieser Videoaktion waren: WIDE, Frauensolidarität, CARE, Miteinander Lernen, AÖF und LEFÖ. Medienpartnerin dieses Videoprojekts war dieStandard.at.
"Klappe auf!" 2009

13. LEFÖ-Bildungsseminar vom 4.-6. Juli 2009

[Politische] Bildung und Migrantinnen - ganzheitliche Ansätze, kritische Auseinandersetzungen“
(Programm, pdf, 124,9 KB) (Stornobedingungen, pdf, 87 KB)

Das diesjährige Bildungsseminar wurde in enger Zusammenarbeit mit den Partnerinnen im Ziel 2 Projekt „Lernzentren für Migrantinnen“ – mit Peregrina und OrientExpress - konzipiert und durchgeführt.

Inhaltlich fanden im LEFÖ-Bildungsseminar Auseinandersetzungen mit Bedingungen, Möglichkeiten und Spannungsfeldern von politischer Bildungsarbeit in Migrantinnen(selbst)organisationen und deren Auswirkungen auf den gesellschaftspolitischen Kontext statt.
Die Referentinnen betteten politische Bildungsarbeit in den österreichischen Kontext von politischer Erwachsenenbildung ein und zeigten Möglichkeiten politischer Bildungsarbeit im Rahmen des DaZ/F-Spracherwerbs auf. Es wurde sowohl der Frage nachgegangen, wie und ob politische Bildung unter welchen Umständen im Kontext von Bildungsarbeit mit erwachsenen Migrantinnen Lebensrealitäten verändern kann und welche Rolle dabei die Lernerinnen und die Lehrenden einnehmen. Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf die Methoden der politischen Bildungsarbeit gelegt. Eine kleine Auswahl von Methoden wurden im Laufe des Bildungsseminars interaktiv vorgestellt.

Das LEFÖ-Bildungsseminar bot Zeit und Raum, vertiefend auf die Themen einzugehen und ausführlich Diskussionen zu führen. Die Themen wurden mittels Inputreferaten, Diskussionen, Arbeitskreisen, Plena und Forumtheater erarbeitet.

Die Dokumentation über das diesjährige Bildungsseminar kann per Mail angefordert werden: info@lefoe.at

Bundesweite Kampagnen

Um auf die fehlenden Rechte von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern aufmerksam zu machen und eine rechtliche Verbesserung ihrer prekären Arbeitssituation zu forcieren, setzte LEFÖ in den Jahren 2007 und 2008 bundesweite Kampagnen um. Die Kampagnen "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!" dauerten jeweils vom 8. März (Internationaler Frauentag) bis zum 2. Juni (Internationaler Hurentag) und wurden von vielen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen unterstützt. Mehr dazu auf www.lustaufrechte.at