Was ist Frauenhandel?
Hast du dich gefragt, ob Frauenhandel auch in der Öffentlichkeit passiert? Warum bleibt Frauenhandel häufig unsichtbar? Weißt du, welche Unterstützungsangebote für Betroffene bestehen? Wo können Ausbeutung und mögliche Hinweise auf Frauenhandel auch im städtischen Umfeld sichtbar werden?
Die LEFÖ Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels öffnet ihre Türen für die Nachbarschaft in der Josefstadt und lädt an drei kostenlosen Veranstaltungen zu Dialog und Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel ein.
Wir möchten den Josefstädter*innen zeigen, wie aus fachlicher Expertise konkretes zivilgesellschaftliches Engagement entstehen kann, und gemeinsam Raum für Begegnung, Information und Austausch schaffen.
Wann?
29.10.2026, 17-18:30 Uhr
Veranstaltung 1: Frauenhandel erkennen – Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten
Was ist Frauenhandel? Wie zeigt sich Ausbeutung? Welche unterschiedlichen Formen von Ausbeutung gibt es?
Die erste Veranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen über Frauenhandel als Form geschlechtsspezifischer Gewalt. Wir sprechen über unterschiedliche Formen von Ausbeutung, ihre Hintergründe und die Auswirkungen auf betroffene Frauen* und Mädchen.
Dabei geht es auch um die Frage: Was können wir erkennen? Wir geben Einblicke in die Arbeit der LEFÖ-Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels (LEFÖ-IBF) und stellen bestehende Schutz- und Unterstützungsangebote vor.
26.11.2026, 17-18:30 Uhr
Veranstaltung 2: Hinsehen statt Wegsehen – Frauenhandel und Ausbeutung im Alltag auf Basis von Beispielen
Wo kann Ausbeutung im städtischen Alltag sichtbar werden? Welche Beobachtungen können aufmerksam machen, und was kann ich tun, wenn ich mir Sorgen um eine Frau* mache? Im Mittelpunkt stehen mögliche Anzeichen von Ausbeutung und deren Wahrnehmung im Alltag, etwa im Zusammenhang mit organisierter Bettelei oder Arbeitsausbeutung. Anhand praxisnaher Beispiele sprechen wir darüber, wie sich Ausbeutung zeigen kann und wie mit Verdachtsmomenten verantwortungsvoll umgegangen werden kann.
Dabei geht es nicht darum, Bewohner*innen zu Ermittler*innen zu machen oder professionelle Zuständigkeiten zu ersetzen. Vielmehr geht es um Handlungssicherheit: Beobachtungen einordnen können, die eigenen Grenzen kennen und wissen, wann und wohin man sich an eine spezialisierte Stelle wenden kann.
17.12.2026, 17-18:30 Uhr
Veranstaltung 3: Eine aufmerksame Josefstadt – Die Rolle der Zivilgesellschaft
Welche Bedeutung haben Aufmerksamkeit, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung für den Schutz besonders vulnerabler Frauen*? Und welchen Beitrag kann eine lokale Gemeinschaft leisten?
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe richten wir den Blick auf die Rolle von Nachbarschaft und Zivilgesellschaft: Wie können wir gemeinsam dazu beitragen, Ausbeutung frühzeitig wahrzunehmen? Wir sprechen über Gleichberechtigung, gesellschaftliche Verantwortung und die Frage, wie Bewohner*innen zu einem aufmerksamen und inklusiven Zusammenleben in der Josefstadt beitragen können.
Wo?
LEFÖ-IBF Büro, Lederergasse 35/12-15 | 1080 Wien
Komm herein. Schau hin. Frag nach.
Anmeldung unter: ibf@lefoe.at
Du möchtest über die Veranstaltung hinaus etwas beitragen? Mit deiner Spende unterstützt du das zivilgesellschaftliche Engagement von LEFÖ IBF gegen Frauenhandel und Ausbeutung.
Spendenkonto
NAME: LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
IBAN: AT09 1200 0006 8406 3605
BIC: BKAUATWW
Spenden an LEFÖ sind steuerlich absetzbar.
Das Projekt wird gefördert von
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