Gemeinsam mit Verein maiz blicken wir zurück auf den 2. Oktober des vergangenen Jahres, an dem wir die Tagung „Gedanken über Sexarbeit. Perspektiven zu Selbstbestimmung und Entstigmatisierung“ organisiert haben, gefördert von CIVITATES – The European Democracy Fund. In diesem Rahmen fand auch unser jährliches LEFÖ-Bildungsseminar statt.
Die 12-stündige Tagung umfasste Workshops zu offensiver Berichterstattung über Sexarbeit in österreichischen Medien, zu den Zusammenhängen von Migration und (struktureller) Gewalt sowie zur Sensibilisierung in Bezug auf trans* Sexarbeiter*innen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen* von PiA Information und Beratung für Sexarbeiter*innen, Red Edition Migrant Sexworkers Group Austria, Aids Hilfe Wien, Verein maiz und LEFÖ, eine Keynote von Irena Fercíková Konečná, Abgeordnete der tschechischen Grünen und ex-ESWA Senior Policy Consultant, sowie künstlerische Interventionen der Autor*in und Aktivist*in Ruby Rebelde und von The Incredible, Edible Akynos.
Die Tagung brachte Sexarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Pädagog*innen sowie Künstler*innen zusammen. Ziel war es, Wissensvermittlung, Bewusstseinsbildung und Vernetzung zu fördern. Die Diskussionen machten strukturelle Marginalisierung und Stigmatisierung sichtbar und betonten zugleich die Notwendigkeit, bestehende Kämpfe konsequent weiterzuführen.
Auf Grundlage dieser Tagung haben wir gemeinsam mit Verein maiz ein Fanzine erarbeitet, das zentrale Inhalte und Fragestellungen der Veranstaltung zusammenfasst. Das Fanzine ist auf Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar.
Wir laden euch herzlich ein, die Publikation zu lesen und weiterzuverbreiten!