Presseaussendung: Internationaler Tag für die Rechte von Sexarbeiter*innen

Anlässlich des internationalen Hurentages am 2. Juni veröffentlicht die Allianz Pro Sexwork neun Wünsche an die Österreichische Gesellschaft und (somit auch) an die Medien:

Wir fordern:

  1. Anerkennung statt Moralisierung sowie volle soziale und arbeitsrechtliche Absicherung von Sexarbeiter*innen
  2. finanzielle Förderung von Selbstorganisation und Interessenvertretung von Sexarbeiter*innen
  3. eine klare Trennung zwischen Fachberatung und religiös motivierten Angeboten
  4. einen sicheren Rahmen, der Sexarbeiter*innen in beruflichen und öffentlichen Kontexten vor missionarischer Einflussnahme schützt
  5. die Unterbindung von moralisierender Bevormundung, psychischem Druck und wirtschaftlicher Benachteiligung
  6. Transparenz darüber, welche Angebote wertfrei und ergebnisoffen arbeiten
  7. die Abschaffung von Sonderverpflichtungen für die Berufsgruppe

Hier die Presseaussendung: Presseaussendung_2_Juni_2026

Die Allianz für Sexarbeiter*innenrechte PRO SEX WORK besteht aus den Sexarbeiter*innenSelbstorganisationen sexworker.at und Red Edition, sowie den Beratungseinrichtungen maiz (Linz), PiA (Salzburg), iBUS (Innsbruck), SXAInfo (Graz) und LEFÖ (Wien).


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