Im Rahmen der 35. Sitzung der UN Commission on Crime Prevention and Criminal Justice (CCPCJ) nahm LEFÖ-IBF am Side-Event „Bringing Justice Closer to the People – Survivor-Centered and Human Rights-Oriented Principles for Criminal Justice Responses to Gender-Based Violence“ teil. Die Diskussion konzentrierte sich darauf, wie betroffenenorientierte und menschenrechtsbasierte Ansätze effektiv in strafjustizielle Maßnahmen integriert werden können. LEFÖ-IBF brachte dabei ihre langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Frauen* und Mädchen*, die von Menschenhandel betroffen sind, in diesen internationalen Austausch ein.
Im Konsortium brachte LEFÖ-IBF ihren betroffenenorientiert und menschenrechtsbasierten Ansatz ein, der auf mehr als 25 Jahren Erfahrung basiert. Ein menschenrechtsbasierter Ansatz muss ganzheitlich und durch eine geschlechtersensible Perspektive gedacht werden. LEFÖ-IBF betonte dabei nachdrücklich, dass Betroffene keine passiven Empfängerinnen* von Hilfe sind, sondern aktive Rechtsträgerinnen* und Entscheidungsträgerinnen*.
Für Betroffene von Frauenhandel sind Menschenrechte keine abstrakten Prinzipien. Sie müssen sich in der Praxis widerspiegeln, durch Schutz, Zugang zur Justiz, informierte Entscheidungsfindung, Partizipation und langfristige Unterstützung. Wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung von Menschenhandel erfordern, dass die Rechte, Bedürfnisse und Stimmen der Betroffenen im Mittelpunkt aller Maßnahmen und politischen Entscheidungen bleiben.
Um mehr über die Diskussion zu erfahren, laden wir dich ein, die einstündige Podiumsdiskussion in voller Länge hier anzusehen.





